Mein Freund, der Fotograf

Wenn der Fotograf jemand aus dem Bekannten-, Freundeskreis oder sogar der Familie ist, habt ihr natürlich ein riesen Glück. Oder auch nicht? So wie alles im Leben hat auch dies seine Vor- als auch Nachteile. Kompliziert wird es vor allem, wenn ihr unzufrieden mit den entstandenen Fotos seid. Zunächst jedoch möchten wir kurz auf mögliche Vorzüge eingehen:

Hochzeitsfotografen sind nicht immer günstig und auch hierfür muss das entsprechende Budget eingeplant werden. Wenn ihr Glück habt und einen Fotografen in der Familie oder im Bekanntenkreis habt, der bereit ist oder euch sogar anbietet, Fotograf auf eurer Hochzeit zu sein, dann könnt ihr vermutlich einen Haufen Geld einsparen, denn ihr bekommt die Dienstleistung sicherlich zu viel besseren Konditionen. Hierbei solltet ihr allerdings nicht vergessen, dass die Fotos auch entwickelt werden müssen. Je nach Art und Größe der gewünschten Aufnahmen, fallen hier Kosten an. Dennoch werden euch vermutlich auch hier bessere Preise angeboten. Vereinbart also im Voraus ein festes Budget mit eurem Bekannten um genau zu wissen woran ihr preislich seid.

Wenn ihr euch bereits nach einem Fotografen umgesehen habt, dann ist euch vielleicht bewusst, dass ihr mindestens ein halbes Jahr vor eurem Termin auf die Suche nach einem geeigneten Fotografen begeben müsst. Oftmals sind sie nämlich schon Monate im Voraus ausgebucht. Besonders zur Sommerzeit – eine beliebte Zeit, in der viele Paare Heiraten, also Hochsaison für Fotografen – ist es schwierig einen guten Fotografen kurzfristig zu arrangieren. Daher kommt es gerade Recht, wenn ihr jemanden in der Familie oder im Freundeskreis habt, der gerne die Zeit für euch findet, um an eurem großen Tag euer Fotograf zu sein.

Was euch ganz besonders zu Gute kommt, wenn ihr einen Fotografen aus dem Familien- oder Freundeskreis wählt ist, dass er oder sie euch bereits kennt. Eure Persönlichkeit und vielleicht ganz besondere Hobbies die ihr teilt. Hierdurch können tolle Ideen für Fotos gefunden werden und der Fotograf/in kann euch besser beraten und viel kreativer an die Sache rangehen.

Der schlechte Beigeschmack an der Sache…

Nichtsdestotrotz gibt es auch gewisse Nachteile, wenn ihr einen Fotografen nehmt, den ihr privat kennt. Lasst euch trotz allem zunächst das Portfolio zeigen. Eignet er oder sie sich als Hochzeitsfotograf oder ist er/sie eher ein Hobbyfotograf mit Aufnahmen die Landschaften, Produkte oder andere Dinge darstellen? Oft ist es in solchen Fällen schwierig ein klares „Nein, danke!“ zu vermitteln, denn man möchte ja niemanden zu nahe treten. Für eure Hochzeitsfotos solltet ihr auf gar keinen Fall auf einen Hobbyfotografen setzen, der zum ersten Mal Hochzeitsfotos macht. Erfahrung ist bei solch einmaligen Events und Aufnahmen besonders wichtig.

Wenn die Fotos einmal gemacht wurden und der Tag rum ist, gibt es keine Möglichkeit ein Shooting zu wiederholen. Wenn euer Bekannter also kein guter Fotograf ist oder einfach kein passender Hochzeitsfotograf, dann solltet ihr auf keinen Fall zögern und ihm oder ihr klar und deutlich mitteilen, dass ihr einen professionellen Hochzeitsfotografen für eure Hochzeit möchtet – was auch euer gutes Recht ist. Jeder gute Fotograf wird hierfür Verständnis zeigen, denn jeder hat seinen Fachbereich und wird sicherlich verstehen, dass es bei einem einmaligen Event besonders auf Expertise ankommt.

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